News

08.04.2016

Schuppentiere sind ganz anders:

Sie riechen mit gespaltener Zunge

Anders als Säugetiere mit ihren Riechzellen in der Nase, nehmen Schlangen Duftstoffe - und damit Gerüche - mithilfe ihrer Zunge wahr. Durch ihr häufiges Züngeln nehmen sie diese Duftstoffe zunächst einmal war und verarbeiten sie in einer speziellen Gaumenvertiefung, dem Jacobson´sche-Organ, aus. Die besondere Effizienz dieser Riechstruktur wird zudem erkennbar wenn man weiß, dass Schlangen mithilfe ihrer an der Spitze gespaltenen Zunge gleichsam "doppelt" riechen können: Mit jeder der beiden Verästelungen gelingt es ihnen, unterschiedliche Gerüche zeitgleich wahrzunehmen.

07.04.2016

Ab ins Freie, mit den Nagern:

Volle Begeisterung

Wer einmal erlebt hat welche Luftsprünge Kaninchen machen wenn sie einen Freilauf zur Verfügung haben, der hat verstanden, wie beglückend der sommerliche Auslauf für die Nager sein muss. Auch Meerschweinchen verleihen ihrer Lebensfreude quiekvergnügt Ausdruck und jeder Nagerhalter kann die Begeisterung seiner Pfleglinge über den Beginn der Freiluftsaison leicht erkennen. Und so gelingt jetzt die Umgewöhnung: Stellen Sie das Freigehege gegen Zugluft geschützt und trocken auf. Achten Sie darauf, dass Sie ausschließlich ein fest auf dem Rasen aufsitzendes, ausbruchsicheres Freigehege verwenden. Kontrollieren Sie es täglich daraufhin, dass die Außenwände von den Kaninchen nicht unterbuddelt werden. Schattieren Sie etwa ein Drittel des Geheges so, dass es auch gegen Regenschauer trocken hält. Gewöhnen Sie die Tiere bei schönem Wetter und dann zunächst stunden- und tageweise an ihren Aufenthalt im Freien. Bieten Sie den Tieren innerhalb des Geheges ein Schlafhaus mit Stroheinlage an. Droht ein Spätfrost, so  und bedecken Sie den Auslauf erforderlichenfalls zusätzlich mit einer alten Wolldecke.

06.04.2016

Eine Kinderstube für unsere gefiederten Gäste:

Damit Singvögel zur Brutzeit im Garten rechzeitig einziehen können, sollten sie so früh wie möglich einen Nistkasten aufhängen

Für Vögel bieten sich in der freien Natur mittlerweile durch starke Besiedlung und Landwirtschaft immer weniger Nistmöglichkeiten. Deshalb nutzen Sie den Zeitpunkt und helfen unseren Wildvögeln auch in ihrem Garten und bringen einen geeigneten Nistplatz an. Bei uns gibt es die verschiedensten Modelle, sodass für jede Art ein geeignetes Nistkastenmodell dabei ist. Auch die Zufütterung durch geeignetes Aufbaufutter, das mit wertvollem Fett und Proteinquellen angereichert ist trägt zu einer gesunden Brut bei. Durch die Zufütterung auch in den Frühlings- und Sommermonaten kann man sogar sehr oft beobachten, dass die Wildvögel ein zweites mal brüten.

 

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Unser Zoo Burkart Team berät Sie gern!

22.02.2016

Nur Schwarmhaltung ist artgerecht:

Von Natur aus geselliger

Unter den Aquarienfischen sind es vor allem die größeren Arten, die ein Leben als bodennah schwimmende Einzelgänger führen. Das verwundert nicht weiter wenn man bedenkt, dass sie zu ihrer ausreichenden Nahrungsversorgung ein größeres, konkurrenzfreies Revier benötigen und obendrein durchaus derart fluchtfähig oder aber wehrhaft sind, um Angriffen zu entkommen oder aber sich zu verteidigen. Zahlreiche kleinere Fische hingegen, meist solche die ihre Nahrung der Strömung entnehmen, leben dem gegenüber als Schwarmfisch. Erst größere Schwärme geben dem Einzeltier darin ein Empfinden von Sicherheit. Aus größeren Schwärmen heraus, tun sich Raubfische nämlich schwerer, ein Individuum heraus zu fangen. Für kleine Schwarmfische, wie z.B. Neonsalmler, ist daher allein die Schwarmhaltung artgerecht. Und weil die Zoofachhändler von Tier Total die Fachleute für das Tierwohl sind, belohnen sie artgerechte Schwarmfischaltung durch den Aquarianer – deutlich erkennbar an den roten "Schwarmbonus"-Schildern: beim Kauf von fünf Schwarmfischen bekommen Sie  vom TierTotal-Experten einen weiteren kostenfrei on top dazu, beim Erwerb von zehn Schwarmfischen sogar zwei.

17.02.2016

Trockengras als unverzichtbares Zusatzfutter:

Für Nager ist Heu ein (Über)Lebensmittel

Haben sie es einmal nicht erhalten, so gieren Meerschweinchen und Kaninchen bereits am darauffolgenden Tag nach einer Handvoll Heu. Der Grund hierfür liegt auf der Hand. Beide Nager beherbergen in ihrem Blinddarm bestimmte Bakterien, mit denen sie in Symbiose leben. Der Deal dabei: Die Nager lassen die einzelligen Mitbewohner an ihrer Futteraufnahme teilhaben - diese "bedanken" sich durch "Abfallprodukte" ihres eigenen Stoffwechsels: Vitamine. Zusammen mit speziellen Kotballen ausgeschieden, verzehren die Nager diese Vitamine und führen sie so ihrem eigenen Stoffwechsel zu. Allen wichtigen Vitaminen voran, ist hier für die Meerschweinchen Vitamin C zu nennen, das ihr eigener Körper - anders als andere Warmblüter - nicht selbst produzieren kann.

17.02.2016

Einmal den Darm durchbürsten:

Warum Hunde besser „mit Fell“ snacken

Kauartikel sind für Hunde von vielfältigem Nutzen. Sie beschäftigen die Tiere, stärken das Gebiss und das Kauvermögen. Der erhöhte Speichelfluss reinigt zusätzlich auch noch die Zähne. Gibt man seinem Hund beispielsweise Rinder-, oder Kaninchenohren mit Fell kommt noch ein weiterer Vorteil zum Tragen. Die unverdaulichen Haare sind ein natürlicher Ballaststoff, der die Verdauung positiv unterstütz. Bei der Darmpassage reinigen sie außerdem sanft den Verdauungstrakt und erschweren so die Ansiedlung von Darmparasiten.

17.02.2016

Eidechsen können es - und Rennmäuse auch:

Die alles entscheidenden Sekunden

Wird eine Eidechse von einem Fressfeind verfolgt und am Schwanz erwischt, so bricht dieser an einer eingebauten „Sollbruchstelle“, an der das Binde- und Muskelgewebe schwächer ist, ab. Dieser Mechanismus kann für die kleinen Tiere das Überleben sichern.

Ein ganz ähnliches Phänomen lässt sich auch bei Rennmäusen und Degus beobachten. Hier bricht nicht der gesamte Schwanz ab, aber das Schwanzfell löst sich. Zurück bleibt der skelettierte Schwanz der nach einiger Zeit abstirbt. Leider fehlt den kleinen Säugern die Fähigkeit das Körberteil zu erneuern. Beim Einfangen und hochheben der Tiere muss man daher ganz besonders darauf achten niemals am Schwanz zu ziehen.

01.12.2015

Sie unterstützen die Wasserpflege:

Wirksame Algenfresser im Aquarium

Grundsätzlich sind Algen im Aquarienwasser zunächst einmal von Nutzen, weil sie wichtiger Teil der komplexen Wasserbiologie eines Aquariums sind. Passendes Wasservolumen, regelmäßiger Teilwasserwechsel, eine richtig dimensionierte und ordentlich gewartete Filteranlage sowie disziplinierter Fischbesatz und dessen angepasste Fütterung sind wesentliche Voraussetzungen dafür, Algen im Aquarium nicht über die Unbedenklichkeitsschwelle hinaus entstehen zu lassen.

Es gibt für Aquarien eine Reihe von bewährten Algenfressern, die durch andauerndes "putzen" so einiges unerwünschtes Grün wegfressen. Allen voran sind das die Pandasaugbarbe (Garra flavatra), der Netzpinselalgenfresser (Crossocheilus reticulatus), die Siamesische Rüsselbarbe (Crossocheilus siamensis) und Ohrgittersaugwelse der Gattung Otocinclus. Zusätzlich zu diesen Fischarten, leisten auch Süßwassergarnelen, allen voran die Amanogarnele (Caridina japonica) sowie aus der Riege der Weichtiere die Rennschnecke (Neritina zebra) eifrige "Putzerdienste".